TapHome

Version 2026.1

Neuerungen in TapHome 2026.1: neue Auswertung der smart rules, Standardwerte für Geräte, Bedingung und Zeitplaner, die Berechtigung Schreibgeschützt und schnellere Verbindung.

Version 2026.1 ist eines der größten Updates von TapHome. Sie bringt eine neue Auswertung der smart rules, neue und überarbeitete smart rules, Standardwerte für Geräte, einen manuellen Modus getrennt für jeden Wert, neue Gerätetypen, die Berechtigung Schreibgeschützt und eine deutlich schnellere Verbindung der App. Bestehende smart rules und Gerätegruppen werden beim Update automatisch in das neue Format umgewandelt.

Deutlich schnellere Verbindung

Wenn Sie zur App zurückkehren, das Netzwerk wechseln oder einen anderen Standort öffnen, verbindet sich die App spürbar schneller, besonders bei großen Installationen und bei einer Verbindung über die Cloud. Sie speichert eine lokale Kopie der Geräte, Schnittstellen und Werte des Standorts, und die Steuereinheit sendet ihr beim erneuten Verbinden statt der gesamten Liste nur das, was sich inzwischen geändert hat.

Standardwerte für Geräte

Geräte mit steuerbaren Werten haben die neue Einstellung Standardwerte. Sie legt fest, was mit einem Wert geschieht, wenn ihn gerade nichts steuert — keine smart rule, keine Gruppe und kein manueller Modus:

  • Nicht ändern — der Wert bleibt, wie er ist;
  • Letzter manueller Wert — der letzte Wert einer manuellen Änderung wird wiederhergestellt;
  • Auf Wert setzen — das Gerät wechselt auf den festgelegten Wert.

Nach dem Update haben alle Geräte die Option Nicht ändern. Ein Licht, das ein Bewegungsmelder eingeschaltet hat, leuchtet daher weiter, wenn die smart rule es nicht mehr steuert; soll es ausgehen, wählen Sie dafür die Option Auf Wert setzen und geben Sie 0 % ein. Eine zusätzliche smart rule Standardwerte beibehalten ist dafür nicht mehr nötig — bestehende smart rules dieses Typs bleiben erhalten und arbeiten weiter.

Standardwerte
Ebene100%
Winkel50%
Mehr anzeigen Abbrechen OK
Standardwerte
Ebene
100%
Winkel
50%
Abbrechen OK

Die Option gilt für das ganze Gerät; über die Schaltfläche Mehr anzeigen im Dialog stellen Sie sie für jeden Wert getrennt ein. Standardwerte haben die niedrigste Priorität und stehen in der Detailansicht des Geräts im Abschnitt Beeinflusst von immer an letzter Stelle. Wenn gerade ein Standardwert das Gerät steuert, erkennen Sie das am Modussymbol Standard (Dokumentation).

Manueller Modus für jeden Wert getrennt

Der manuelle und der automatische Modus werden für jeden Wert eines Geräts getrennt geführt, sodass manuelle Änderungen und smart rules nicht mehr in Konflikt geraten. Wenn Sie zum Beispiel die Helligkeit eines Lichts manuell ändern, geht nur die Helligkeit in den manuellen Modus, und die übrigen Werte, etwa die Farbtemperatur, können smart rules weiter steuern. Haben die Werte unterschiedliche Modi, zeigt die Detailansicht des Geräts den Modus bei jedem Wert an; Moduswechsel werden im Geräteprotokoll aufgezeichnet.

Wie lange der manuelle Modus dauert, stellen Sie in der Detailansicht des Geräts über die Schaltfläche Manuelle Steuerung ein. Diese Einstellung und ihre Zeit gelten gemeinsam für alle Werte des Geräts.

Manuelle Steuerung
Wenn ein Benutzer trotz automatischer Smart Rules eine Änderung vornimmt:
2 Stunden
Abbrechen OK
  • Neue Option Manuellen Modus für eine begrenzte Zeit und dann bis zur nächsten automatischen Änderung beibehalten: Nach Ablauf der Zeit wechselt das Gerät nicht sofort in den automatischen Modus, sondern der manuelle Modus dauert bis zur nächsten automatischen Änderung an.
  • Zum Sperren manueller Änderungen gibt es zwei getrennte Optionen. Die Option Das Überschreiben des automatischen Modus oder des Standardwerts ist deaktiviert lehnt eine manuelle Änderung ab, solange eine smart rule oder der Standardwert Auf Wert setzen den Wert hält; die Option Manuellen Modus nicht zulassen verbietet manuelle Änderungen ganz.
  • Wenn Sie ein virtuelles Gerät hinzufügen oder den Gerätetyp ändern, belegt die App die Option je nach Typ vor — eine Umwälzpumpe erhält zum Beispiel Manuellen Modus für eine begrenzte Zeit beibehalten mit 15 Minuten.

Neue Auswertung der smart rules

Jedes Gerät hat in seiner Detailansicht eine einzige Liste von allem, was es beeinflusst — smart rules, Gruppen und Standardwerte. Die Liste steht im Abschnitt Beeinflusst von, und ihre Reihenfolge ist die Priorität; Sie ändern sie über die Schaltfläche Bearbeiten, indem Sie die Zeilen verschieben.

  • Ausgewertet wird für jeden Wert des Geräts getrennt. Eine smart rule mit höherer Priorität übernimmt nur die Werte, die sie setzt; die übrigen Werte können smart rules mit niedrigerer Priorität weiter steuern.
  • Sicherheit ist kein eigener Typ von smart rule mehr, sondern ein Modus der Aktion: Jede Aktion kann im Modus Manuell, Automatisch oder Sicherheit arbeiten. Auf ein Gerät können so mehrere smart rules gleichzeitig im Sicherheitsmodus wirken, und zwischen ihnen gilt die Priorität.
  • Reihenfolge der Auswertung: zuerst Aktionen im Sicherheitsmodus, danach eine manuelle Änderung in der App oder direkt am Gerät, dann manuelle und automatische Aktionen von smart rules nach Priorität und zuletzt die Standardwerte.
  • Bisherige smart rules vom Typ Sicherheit behalten beim Update die höchste Priorität.

Zum Beispiel hält die smart rule Jalousien vor Wind schützen die Jalousien im Sicherheitsmodus hochgefahren, solange die Windgeschwindigkeit den Schwellenwert für starken Wind überschreitet, und arbeitet danach im automatischen Modus.

Eine smart rule lässt sich auch nur für ein einzelnes Gerät deaktivieren — mit dem Eintrag Auf diesem Gerät deaktivieren im Abschnitt Beeinflusst von oder in der Liste der Eingänge und Ausgänge der smart rule; die übrigen Geräte steuert sie weiter.

Jalousie
0%20%
Beeinflusst vonBearbeiten
Jalousien vor Wind schützen
0%
Jalousienanpassung nach Sonne
100%20%
Zeitplaner
100%70%
Standardwerte
100%50%
Neue Smart Rule hinzufügen
Statistiken
Umbenennen
Entfernen
Manuelle Steuerung
Service-Einstellungen
Jalousienanpassung nach Sonne
Umbenennen
Deaktivieren
Auf diesem Gerät deaktivieren
Smart rule duplizieren
Berechtigungen ändern
Smart rule deinstallieren

Neue und überarbeitete smart rules

Mehrere smart rules für einen einzigen Zweck wurden durch vielseitigere ersetzt. Beim Update werden sie automatisch umgewandelt:

Bisherige smart ruleNach dem Update
Aktion, wenn die Taste gedrückt wird, Ereignis wechseln, Benachrichtigung, Türklingel Ring Aktion, Tagesplan und weitere (vollständige Liste)Bedingung
WochenplanZeitplaner
Verspäteter Beginn und Ende, Countdown-TimerVerzögerung
Beleuchtungstimer, Mit Taster dimmenLichtsteuerung
Temperatur-PID-ReglerPID-Regler; Schalt- und PWM-Ausgänge wechseln zu Temperaturhystereseregler
Jalousien vor starkem Wind schützen, Jalousien bei windigen Bedingungen anpassenJalousien vor Wind schützen
Jalousien mit einzelnem Taster steuern, Jalousien mit den Tasten "Oben" und "Unten" steuernJalousien mit Tasten steuern

Die neue smart rule Bedingung führt Aktionen aus, wenn eine Bedingung an einem Gerätewert oder eine Zeitbedingung erfüllt ist (Modus Gerätewert oder Zeit). Sie hat eine geordnete Liste universeller Trigger, jeder mit eigenen Aktionen, und es gilt der erste zutreffende. Drei Trigger für dieselbe Temperatur — unter 18 °C mit voller Leistung heizen, unter 20 °C sparsam heizen und ab 21 °C die Heizung ausschalten — lassen sich so zum Beispiel in einer einzigen smart rule abbilden. Wie Sie sie einrichten, beschreibt die Dokumentation der smart rule Bedingung.

Bedingung
Trigger-Modus
Eingabegeräte
Bewegungssensor
Gerät hinzufügen
1
Triggers
1
BewegungBewegung entdeckt
Einschalten
2
BewegungBewegung gelöscht
Ausschalten
Trigger hinzufügen
  1. Die Zahl im Kreis ist die Position des Triggers in der Reihenfolge; Sie ändern sie, indem Sie die Zeile verschieben. Ein gefüllter Kreis kennzeichnet einen Zustandstrigger, ein umrandeter einen Ereignistrigger.

Weitere neue und überarbeitete smart rules:

  • Zeitplaner (neu) führt Aktionen zu bestimmten Zeiten eines wiederkehrenden Zeitraums aus — Tag, Woche, Werktag und Wochenende, Monat oder Jahr. Die Zeiten können fest sein oder sich nach Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang richten (Dokumentation).
  • Verzögerung (neu) wartet nach dem Auslösen die Startverzögerung ab, führt die Startaktionen aus und hält sie, bis die Endverzögerung abläuft; danach kann sie die Endaktionen ausführen. Zum Beispiel schaltet sich der Abluftventilator im Bad 4 Minuten, nachdem jemand das Bad verlassen hat, ein und läuft 10 Minuten (Dokumentation).
  • Lichtsteuerung (neu) steuert eine oder mehrere Leuchten in einer einzigen smart rule mit Tastern, Bewegungsmeldern und Präsenzsensoren. Kurzes Drücken schaltet die Leuchten ein oder aus, Halten dimmt sie, und ein Tastendruck überbrückt die Sensoren vorübergehend, sodass ein Bewegungsmelder ein Licht, das Sie gerade ausgeschaltet haben, nicht wieder einschaltet. Taster können auch benutzerdefinierte Aktionen für die Leuchten dieser smart rule haben, zum Beispiel aktiviert ein Doppelklick eine Farbszene; für Aktionen mit anderen Geräten dient die smart rule Bedingung (Dokumentation).
  • Energiemanager (neu) schaltet Geräte abhängig vom Leistungsüberschuss, den ein Stromzähler misst, und von ihrer Priorität ein und aus; Analogausgänge werden stufenlos geregelt. Für jedes Gerät stellen Sie zum Beispiel die Leistung, die Mindestlaufzeit oder aktive Zeitintervalle ein; den Netzbezug hält die smart rule innerhalb der eingestellten Grenzen. So laufen Warmwasserbereitung oder Poolfilterung vor allem mit Solarüberschuss (Dokumentation).
  • Offenes Fenster Benachrichtigung (neu) sendet eine Benachrichtigung oder führt Aktionen aus, wenn ein Fenster, eine Tür oder ein Garagentor länger als die eingestellte Zeit offen bleibt. Sie lässt sich durch ein Anwesenheitsgerät beschränken; standardmäßig ist sie in den Zuständen Abwesenheit und Urlaub aktiv (Dokumentation).
  • Jalousien vor Wind schützen (überarbeitet) schützt vor starkem Wind sofort im Sicherheitsmodus, die Anpassung bei windigem Wetter hat eine einstellbare Empfindlichkeit, und neu sind die Optionen Zum Normalzustand zurückkehren und Bitte nachts nicht stören (Dokumentation).
  • Jalousienanpassung nach Sonne (überarbeitet) steuert in einer einzigen smart rule Jalousien mit unterschiedlichen Serviceeinstellungen in den Abschnitten Sonnenausrichtung (Ausrichtung des Fensters bezogen auf Norden, Fensterhöhe, Abstand vom Boden zum Fenster) oder Anpassung Lamellenwinkel. Bisher waren für solche Jalousien mehrere smart rules nötig (Dokumentation).
  • PID-Regler (überarbeitet) regelt nach einem beliebigen Gerät mit Sollwert, nicht nur nach der Temperatur, und schreibt die Korrektur in Analogausgänge, Variablen, Jalousien oder Thermostate. Für jeden Ausgang stellen Sie den Modus Positiv, Negativ oder Beide und einen Bereich vom Minimum bis zum Maximum ein; den Heiz- und Kühlmodus kann ein Gerät bestimmen, oder er ist fest eingestellt. Sie können ihn zum Beispiel auch mit den neuen Reglern für Feuchtigkeit, CO2 und Wasserstand verwenden.

App

Die Desktop-App von TapHome wurde auf einer neuen Technologie neu geschrieben und ist für Windows, macOS und Linux verfügbar. Sie stellt Inhalte flüssiger dar. Neu hinzugekommen sind:

  • Anordnen von Einträgen durch Verschieben mit Animation, wobei die Liste von selbst scrollt;
  • automatischer Wechsel zwischen hellem und dunklem Design je nach Systemeinstellung;
  • Wiedergabe von Kameravideos;
  • die Option Passwort merken auf dem Anmeldebildschirm (Windows und macOS): Gespeicherte Konten werden angeboten, wenn Sie in das Feld für den Namen oder das Passwort klicken, lassen sich dort auch entfernen, und die Passwörter werden verschlüsselt gespeichert.

Das Symbol eines Geräts und auch die Symbole der einzelnen Werte eines Mehrfachschalters lassen sich nach der Auswahl weiter anpassen: Erscheinungsbild (Standard, Schwarzweiß, Aus oder Akzentfarbe), Hintergrund (Kreis oder Quadrat), Overlay mit einstellbarer Position und bei Textsymbolen aus der Kategorie Text (bearbeitbar) auch ein eigener Text oder ein Emoji. Ein Garagentor kann so zum Beispiel in der Ecke des Symbols ein Schloss haben (Dokumentation).

Symbol
Erscheinungsbild
Text
Symbol ändern Abbrechen OK
Text
Abbrechen OK
Text
Smileys und Menschen
Tiere und Natur
Reisen und Orte
Objekte
Symbole
Abbrechen

Ein Gerät im Schema hat im Abschnitt Visualisierung die neue Option Steuerelemente: Neben dem Gerät erscheinen seine Schaltflächen zur Steuerung, und Sie steuern es direkt im Schema, ohne die Detailansicht zu öffnen. Aus den Statistiken in der Detailansicht eines Diagramms gelangen Sie über den Eintrag Detail direkt zur Detailansicht des Geräts.

In den Listen sind die Beziehungen zwischen Geräten und smart rules zu sehen:

  • in der Liste Alle Geräte (auch auf den Seiten der Schnittstellen) hat das Menü den Schalter Beeinflussende und zugewiesene Smart Rules anzeigen; wenn Sie ihn einschalten, sehen Sie bei jedem Gerät die smart rules im Sicherheitsmodus, die beeinflussenden und die zugewiesenen smart rules sowie die Begrenzungsbedingungen, und deaktivierte Beziehungen sind grau;
  • in der Liste Smart Rules zeigt der Schalter Eingänge und Ausgänge anzeigen bei jeder smart rule ihre Eingangs- und Ausgangsgeräte;
  • jede smart rule hat in ihrem Menü die Seite Eingänge und Ausgänge;
  • die Liste Alle Geräte hat die Übersicht Geräte ohne Smart Rule.

Unter Android wird die App randlos (Edge-to-Edge) angezeigt und unterstützt die vorausschauende Zurück-Geste (Android 16). Unter iOS sind die Animationen flüssiger und mit der Bildwiederholfrequenz des Displays synchronisiert.

Geräte

In den Einstellungen gibt es den eigenen Eintrag Gerätegruppen, in dem Sie eine Gruppe von Analogausgängen, Jalousien, Stromzählern oder Wasserzählern anlegen.

  • Für jeden Wert der Gruppe wählen Sie die Berechnungsart: MIN, MAX, AVG, SUM, OR oder AND.
  • Die Steuerung der Gruppe wirkt sich auf jedes Mitglied so aus, als würden Sie es direkt steuern.
  • Die Gruppe meldet einen Fehler, wenn eines ihrer Geräte einen Fehler hat oder wenn sich Gruppen zyklisch gegenseitig referenzieren.

Ein Gerät, das aus anderen Geräten besteht — typischerweise eine Gruppe, aber auch ein Stromzähler mit untergeordneten Stromzählern oder ein virtuelles RGB-Licht —, hat in der Detailansicht den Abschnitt Geräte, von dem aus Sie diese Geräte direkt öffnen und steuern können.

Neu sind die virtuellen Geräte Feuchtigkeitsregler, CO2-Regler und Wasserstandsregler mit einstellbarem Sollwert. Ihnen wird ein Sensor zugeordnet, der den aktuellen Wert liefert, und den Sollwert können Sie in Triggern und Aktionen von smart rules verwenden — auf ihn regeln kann zum Beispiel der PID-Regler.

Weitere Änderungen an Geräten:

  • Die Detailansicht jeder Jalousie hat Schnellaktionen: vollständig hochfahren und herunterfahren (0 %, 100 %, gegebenenfalls 100 % mit Lamellenwinkel 0 %) und Stop.
  • Der Mehrzustandssensor ist ein neuer Gerätetyp mit benannten Zuständen: Jeder Zahlenwert hat einen eigenen Namen und ein eigenes Symbol, höchstens 32 Werte. Sie können ihn als virtuelles Gerät, im Packet Parser und in Modbus anlegen.
  • Ein Mehrfachschalter kann bis zu 32 Werte haben statt bisher 10.
  • Hat ein Gerät eine Umrechnung, zum Beispiel eine in eine Temperatur umgerechnete Variable, lässt sich in der Detailansicht auch der umgerechnete Wert manuell ändern, und die Änderung wird in den ursprünglichen Wert zurückgeschrieben. Bisher wurde der umgerechnete Wert in der Detailansicht nur angezeigt.

In den Einstellungen gibt es den neuen Abschnitt Clientgeräte (für die Rollen Admin und Service) mit einer Liste aller Telefone, Tablets und Computer, die sich mit dem Standort verbunden haben: Name, Plattform und App-Version, Online-Status, Zeit des letzten Zugriffs und die Markierung Dieses Gerät bei dem Gerät, von dem aus Sie gerade schauen. Die Anzahl der gerade verbundenen Geräte zeigen die Einstellungen direkt an. Die Detailansicht eines Clientgeräts zeigt auch die Erstellungszeit und die Kennungen, und Sie können das Gerät dort umbenennen — zum Beispiel ein Tablet am Eingang, das Sie dann als Empfänger von Benachrichtigungen auswählen.

Benachrichtigungen

Die Seite Mein Standort hat im Abschnitt Attribute den Eintrag Testbenachrichtigung, der sofort eine Benachrichtigung zur Probe an ausgewählte Benutzer, Gruppen oder Clientgeräte sendet. In der smart rule Alarm wählen Sie, auf welchen Clientgeräten der Alarm piept.

Jede Benachrichtigung in einer beliebigen smart rule hat im Abschnitt Inhaltseinstellungen die Option Festen Text verwenden oder Inhalt dynamisch generieren. Den dynamischen Titel und die Nachricht erzeugen die Skripte Titelskript und Nachrichtenskript, die Gerätewerte und auch Angaben wie den Namen der smart rule oder des Standorts lesen können — eine Benachrichtigung über ein offenes Fenster kann so zum Beispiel auch die Außentemperatur nennen. Ältere Benachrichtigungen mit Platzhaltern werden automatisch in Skripte umgewandelt.

Berechtigung Schreibgeschützt für Geräte

Geräte, die Ausgänge (Aktoren) sind, haben die neue Berechtigungsstufe Schreibgeschützt. Ein Benutzer mit dieser Stufe sieht das Gerät, seine Werte, Diagramme und Statistiken, kann die Werte aber nicht ändern — zum Beispiel kann er den Sollwert eines Thermostats nicht ändern. Die bisher niedrigste Stufe, die das Ändern von Werten erlaubte, heißt bei Geräten Steuerung.

Universelle Trigger

Smart rules haben ein neues gemeinsames Triggersystem: Statt fest vorgegebener Bedingungen einzelner smart rules gibt es einen flexiblen Trigger, der überall gleich funktioniert. Ein Trigger kann sein:

  • Gerätewert — entweder ein Zustand, der gilt, solange die Bedingung andauert (zum Beispiel Wert ist gleich, Wert ist größer als, Wert liegt im Intervall, Hat keinen Wert, Hat Fehler), oder ein Ereignis, das einmal bei einer Änderung auslöst (zum Beispiel Wert geändert auf, Wert stieg über, Wert fiel unter, Hat Fehler erhalten oder ein Tastendruck);
  • Zeit — eine bestimmte Uhrzeit oder ein Zeitintervall in einem wiederkehrenden Zeitraum (Tag, Woche, Werktag und Wochenende, Monat, Jahr), auch relativ zu Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

Ein Trigger kann mehrere Geräte gleichzeitig beobachten (Option Alle Geräte müssen den Zustand erfüllen). Im Abschnitt Zusätzliche Einstellungen stellen Sie Mindest- und Höchstdauer, Verzögerung, Verzögerungswarteschlange und Hysterese ein.

Zum Beispiel hält der Zustand Wert ist gleich bei einem Bewegungsmelder das Licht eingeschaltet, solange die Bewegung andauert, während das Ereignis Wert geändert auf es nur einmal einschaltet — in dem Moment, in dem die Bewegung beginnt.

Universelle Trigger verwenden diese smart rules:

  • Bedingung — eine geordnete Liste von Triggern, jeder mit eigenen Aktionen;
  • Formel und Skript — mit der Option Bei benutzerdefiniertem Ereignis wird die Berechnung oder das Skript nicht bei jeder Änderung eines Eingangs, sondern durch einen universellen Trigger ausgelöst;
  • Verzögerung — der Trigger bestimmt Beginn und Ende des Zyklus und beobachtet nur Werte von Geräten; die Zeiteinstellungen eines Triggers sind hier nicht verfügbar, die smart rule hat stattdessen ihre eigenen zwei Verzögerungen;
  • Sequenzer — im Modus Durch Auslöser gesteuert wird die Sequenz durch Trigger gestartet, gestoppt, angehalten oder neu gestartet.

Die Bedingungstypen und weitere Einstellungen der Trigger beschreibt die Seite Trigger.

Zeitachse

Der neue Abschnitt Zeitachse zeigt die Zeiteinstellungen grafisch über den ganzen Zeitraum (Tag, Woche, Monat, Jahr), sodass Sie sie nicht aus einer Liste von Zeiten ablesen müssen:

  • Zeitplaner — wann welche geplante Aktion aktiv ist;
  • die zeitliche Begrenzungsbedingung (neuer Typ Zeit) — wann die smart rule arbeitet und wann sie begrenzt ist;
  • Bedingung im Modus Zeit — wann welcher Trigger aktiv ist, und auch, welcher Trigger mit höherer Priorität die anderen überdeckt.

Jede Aktion und jeder Trigger hat eine eigene Farbe, in der auch sein Symbol in der Liste unter der Zeitachse eingefärbt ist. An Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gebundene Zeiten sind nach der tatsächlichen Zeit am Standort eingezeichnet, sodass Sie bei Jalousien, die bei Sonnenaufgang hochfahren, sehen, wie sich diese Zeit im Laufe des Jahres verschiebt.

Weitere Änderungen an smart rules

  • Die smart rule Gleichung hat Zeiteinstellungen für das Ergebnis True und auch für False. Für das Ergebnis False ist eine Mindestdauer hinzugekommen: Das Ergebnis bleibt mindestens die eingestellte Zeit False, auch wenn die Bedingung inzwischen erfüllt ist. Für das Ergebnis True ist die Option Maximale Dauer zurücksetzen nach hinzugekommen.
  • Energiemanager und Lichtsteuerung führen ein eigenes Protokoll ihrer Entscheidungen, zum Beispiel das Einschalten eines Geräts und den Grund dafür, eine Überschreitung der Leistung oder das automatische Einschalten durch einen Sensor. Die smart rule zeigt die letzten Einträge, das ganze Protokoll öffnen Sie über die Schaltfläche Alle Protokolle anzeigen.
  • In einer Geräteaktion können Sie neben Wert einstellen auch Addieren oder Subtrahieren wählen: Der neue Wert wird aus dem aktuellen Wert des Geräts berechnet und bleibt innerhalb seines Bereichs. Das funktioniert zum Beispiel für Position und Lamellenwinkel von Jalousien, Analogausgang, Helligkeit, Farbe, Variable sowie Sollwerte für Temperatur, Feuchtigkeit, CO2 und Wasserstand — ein Taster kann so die Helligkeit schrittweise erhöhen.
  • Die Begrenzungsbedingung jeder smart rule kann auch vom Typ Zeit sein: Die smart rule arbeitet dann nur in den gewählten Intervallen eines wiederkehrenden Zeitraums (Tag, Woche, Werktag und Wochenende, Monat, Jahr), zum Beispiel nur im Winter (Dokumentation).

Geräte aussetzen

Die Freigabe von Geräten über Modbus TCP, Modbus RTU und Modbus ASCII (Modbus-Slave) wurde komplett überarbeitet:

  • Statt eines festen Blocks von 20 Registern pro Gerät wählen Sie konkrete Werte und Aktionen des Geräts aus, und jeder Wert und jede Aktion erhält ein eigenes Register. Dafür stellen Sie jeweils Registertyp (H, A, C, D), Registerindex, Datentyp, Bytereihenfolge und Multiplikator ein.
  • Freigeben lassen sich viel mehr Gerätetypen — Sensoren (Temperatur, Feuchtigkeit, CO2, Druck, Wind und weitere), Strom-, Gas- und Wasserzähler, Gruppen, Regler, Farbleuchten und weitere.
  • Der Modbus-Master kann auch Aktionen von Geräten auslösen, zum Beispiel Befehle für Jalousien, und nicht nur Werte schreiben.
  • Zu jedem Wert lässt sich ein Gültigkeitsregister hinzufügen, das dem Master mitteilt, ob der Wert gültig ist (zum Beispiel, ob das Gerät erreichbar ist); ist er es nicht, wird der eingestellte Ersatzwert zurückgegeben.
  • Überlappende Registerbereiche und Konflikte zwischen Schnittstellen (gleicher Port und gleiche Slave ID, fehlender serieller Port) werden direkt in der Liste angezeigt.
  • Mehrere Modbus-TCP-Schnittstellen können sich einen Port teilen, wenn sie unterschiedliche Slave IDs haben.

Bestehende Modbus-Slave-Schnittstellen werden beim Update automatisch umgewandelt; Registeradressen und Slave ID bleiben erhalten.

Modbus TCP antwortet jetzt nur noch auf die in der App eingestellte Slave ID (Unit ID). Wenn der Master bisher eine andere Unit ID gesendet hat, zum Beispiel 0 oder 255, passen Sie seine Einstellung an. Das Lesen einer Adresse, die keinem Wert zugeordnet ist, gibt einen Fehler zurück.

Die Schnittstelle TapHome API lässt sich mehrfach hinzufügen, jede mit eigenem Token, und jede lässt sich umbenennen — der Name erscheint in der Liste der Schnittstellen. Die neue Option Read-only token erstellt ein Token, das Gerätewerte nur liest und nicht ändert.

Das Integration protocol gibt auch den Mehrzustandssensor frei, und über Integration protocol TCP können sich mehrere Clients gleichzeitig verbinden; Wertänderungen erhalten alle verbundenen Clients.

Skripte, Packet Parser und Modbus

  • Werteverlauf. In Skripten (smart rules Formel und Skript, Geräteskripte) können Sie bei einem Wert die Variante Wertinfo von … wählen; eine solche Variable stellt den vorherigen Wert und seine Zeit bereit (Current.PreviousValue, Current.PreviousValueTime, Current.LastKnownValue und weitere) und bei Statistiken auch die Werte aus vorherigen abgeschlossenen Zeiträumen (History.Values, wobei [0] der vorherige Zeitraum ist).
  • Schreibprüfung. Bei Geräten am TapHome-Bus vergleicht die Steuereinheit nach dem Schreiben den aus der Hardware gelesenen Wert mit dem geschriebenen. Stimmen sie nicht überein, wiederholt sie das Schreiben mehrmals und meldet dann einen Gerätefehler, der verschwindet, sobald die Werte übereinstimmen oder ein neuer Wert geschrieben wird. Für Skripte im Packet Parser und in Modbus gibt es die neue Funktion DEBOUNCE(deviceVariable, durationMillisec), die während der angegebenen Zeit nach dem Schreiben gelesene Werte ignoriert, sodass der Wert während des Übergangs nicht zurückspringt.
  • Block-Lesen und -Schreiben von Registern. Modbus-Skripte haben Funktionen für einen ganzen Registerblock auf einmal: MODBUSRBLOCK(Typ, Adresse, Anzahl) liest den Block mit einer einzigen Anfrage, MODBUSWBLOCK(...) schreibt ihn, und MODBUSWBLOCKNE(...) schreibt ihn nur, wenn er sich geändert hat. UNPACKVALUE(...) und PACKVALUE(...) lesen aus dem Block einen Wert des angegebenen Datentyps (Int16/32, UInt16/32, Float, Bool, String) oder schreiben ihn hinein, mit optionaler Bytereihenfolge. Die Funktionen UINT16COLLECTION(Anzahl) und BOOLCOLLECTION(Anzahl) erstellen eine Collection. Variablen von Modbus-Geräten können den Typ collection<uint16> oder collection<bool> haben und einen ganzen Registerblock speichern.
  • Modbus RTU über TCP. Die Schnittstelle Modbus TCP hat die neue Option Modbus RTU over TCP für transparente Seriell-zu-Ethernet-Konverter, die RS485 unverändert tunneln.

Fehlerbehebungen und Verbesserungen

  • Schnellere Darstellung von Listen und Schemata.
  • Der TapHome-Bus verbindet sich nach dem Trennen und erneuten Anschließen des USB-Ports automatisch wieder.
  • Stabilere Kommunikation über das Integration protocol (UDP und TCP).