TapHome

Ropam OptimaGSM

Modbus TCP
Eingereicht von
Zuletzt aktualisiert: 06. 2026

Erfordert externes Gateway

Ropam AP-IP — Produktseite

Ropam OptimaGSM

Die Ropam OptimaGSM ist eine polnische Sicherheits-Alarmzentrale mit GSM/GPRS-Anbindung. TapHome kommuniziert mit der Zentrale über Modbus TCP durch das Ropam AP-IP Gateway-Modul, das die TCP/IP-Kommunikationsschnittstelle auf Port 502 bereitstellt.

Dies ist eine Starter-Vorlage, die 1 Ausgang und 9 Zoneneingänge von der Gesamtkapazität von 40 Ausgängen und 48 Eingängen implementiert. Benutzer können weitere Geräte nach dem gleichen, unten beschriebenen Muster hinzufügen.

Das Modbus-Protokoll der OptimaGSM stellt keine Register für Scharfschaltung, Unscharfschaltung oder Systemstatus direkt bereit — dies ist eine sicherheitstechnische Designentscheidung. Ein Workaround über I/O-Zuordnung wird im Abschnitt Fehlerbehebung beschrieben.

Hardwareverbindung

Das AP-IP Modul wird intern mit der OptimaGSM-Zentrale verbunden und stellt einen Ethernet-Port (RJ45) für die TCP/IP-Kommunikation bereit. Verbinden Sie das AP-IP Modul über ein Standard-Ethernet-Kabel mit demselben lokalen Netzwerk wie TapHome Core.

  • Protokoll: Modbus TCP
  • Port: 502
  • Slave-ID: Konfigurierbar (Standard 1 in der Vorlage; offizielle Dokumentation gibt 255 an; Community meldet, dass auch 4 funktioniert)

Weisen Sie dem AP-IP Modul eine statische IP-Adresse in den DHCP-Einstellungen des Routers zu. Das Modul verwendet standardmäßig DHCP — ohne Reservierung kann sich die IP-Adresse nach einem Stromausfall ändern.

Konfiguration

Firmware-Anforderungen
  • OptimaGSM Firmware: v2.4 oder neuer
  • AP-IP Firmware: v1.5 oder neuer

Falls eine ältere Version installiert ist, aktualisieren Sie die Firmware mit dem OptimaGSM Manager.

Aktivierung des Modbus TCP/IP Servers
  1. Öffnen Sie den OptimaGSM Manager (v2.0 oder neuer)
  2. Navigieren Sie zum Abschnitt AP-IP Internetmodul
  3. Konfigurieren Sie die Netzwerkeinstellungen (Ethernet DHCP oder statische IP)
  4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Enable MODBUS TCP/IP server" unten auf der AP-IP Konfigurationsseite
Aktivierung der Ausgangssteuerung über Modbus

Jeder Ausgang, der über TapHome steuerbar sein soll, muss die Option „WWW/IP control" aktiviert haben:

  1. Navigieren Sie im OptimaGSM Manager zum Abschnitt Ausgänge
  2. Aktivieren Sie bei jedem zu steuernden Ausgang „WWW" in der Checkbox-Liste „Triggered by"
  3. Dadurch wird die Steuerung über App, Webserver und Modbus TCP/IP gleichzeitig aktiviert

Ohne die aktivierte Option „WWW/IP control" für einen bestimmten Ausgang werden Modbus-Schreibbefehle an das entsprechende Spulenregister von der Zentrale ignoriert.

TapHome Import-Parameter

Beim Importieren der Vorlage in TapHome geben Sie Folgendes an:

  • IP-Adresse — die IP-Adresse des AP-IP Moduls im lokalen Netzwerk (Standard: 192.168.1.0)
  • Slave-ID — Modbus-Slave-Adresse (Standard: 1)

Gerätefunktionen

Ausgangssteuerung

Die Vorlage enthält einen Ausgang (Ausgang 1), der auf das Spulenregister C:0 abgebildet ist. Der Ausgang verwendet Emergency/OK-Statusbezeichnungen und kann über Modbus-Funktion 0x05 (Write Single Coil) ein-/ausgeschaltet werden.

Überwachung von Zoneneingängen

Neun Zoneneingänge sind als Reed-Kontakte eingebunden, die diskrete Eingangsregister lesen:

  • Zoneneingänge 1–8 — fortlaufende Adressen D:0 bis D:7
  • Zoneneingang 32 — Adresse D:31 (nicht fortlaufend, überspringt D:8 bis D:30)

Jeder Zoneneingang spiegelt den physischen Zustand des entsprechenden Alarm-Zoneneingangs mit einer Antwortzeit von 250 ms wider.

Erweiterung der Vorlage

Die OptimaGSM stellt 40 Ausgänge (Spulen C:0–C:39) und 48 Zoneneingänge (diskrete Eingänge D:0–D:47) bereit. Die Vorlage enthält nur ein Starter-Subset. Um weitere Geräte hinzuzufügen:

  • Weitere Ausgänge: Fügen Sie ein ModbusSwitch-Gerät mit MODBUSR(C, {Adresse}, Bool) hinzu, wobei die Adresse 0–39 ist
  • Weitere Eingänge: Fügen Sie ein ModbusReedContact-Gerät mit MODBUSR(D, {Adresse}, Bool) hinzu, wobei die Adresse 0–47 ist
Weitere Funktionen

Die OptimaGSM-Zentrale stellt auch Eingangsregister für Temperatursensoren (4 Kanäle), Analogeingang (0–10 V), GSM-Signalstärke, AC-Versorgungsstatus, DC-Versorgungsspannung, Leistungs-/Spannungsüberwachung der IOE-IQPL Module, Systemzeit, Fehlercodes und Firmware-Versionen bereit. Diese können als ModbusVariable-Geräte, die Eingangsregister lesen, zur TapHome-Vorlage hinzugefügt werden.

Fehlerbehebung

Keine Modbus-Kommunikation
  1. Überprüfen Sie, dass die Firmware des AP-IP Moduls v1.5 oder neuer ist
  2. Bestätigen Sie, dass der Modbus TCP/IP Server im OptimaGSM Manager aktiviert ist
  3. Prüfen Sie, dass AP-IP Modul und TapHome Core im selben Netzwerk/Subnetz sind
  4. Probieren Sie verschiedene Slave-IDs (1, 4 oder 255) — der korrekte Wert hängt von der AP-IP Firmware-Version und Konfiguration ab
Ausgänge reagieren nicht auf Befehle
  1. Überprüfen Sie, dass die Option „WWW/IP control" für jeden Ausgang im OptimaGSM Manager aktiviert ist
  2. Verwenden Sie den Ropam Modbus Tester (modbus_tester.exe), um zu überprüfen, ob Ausgänge unabhängig von TapHome auf Schreibbefehle reagieren
Scharfschaltung und Unscharfschaltung über TapHome

Das Modbus-Protokoll schließt absichtlich direkte Register für Scharfschaltung/Unscharfschaltung aus Sicherheitsgründen aus. Ein Workaround über I/O-Zuordnung ist verfügbar:

  1. Scharfschaltungssteuerung: Konfigurieren Sie einen Ausgang (Spule) so, dass er logisch auf einen Eingang in der Zentrale abgebildet wird. Stellen Sie den Eingangstyp auf ARM, DISARM, ARM-only, DISARM-only oder CANCEL Alarm nach Bedarf ein
  2. Statusüberwachung: Konfigurieren Sie Ausgang/Ausgänge so, dass sie vom Systemstatus im bistabilen Modus ausgelöst werden (z. B. Ausgang 3 für „Vollständig scharf", Ausgang 4 für „Alarm"). Lesen Sie den Spulenstatus über Modbus, um den Systemzustand zu ermitteln

Verfügbare Geräte

Ropam OptimaGSM Modul
Ausgang 1 Schalter

Alarmzentralen-Ausgang O1 — schaltbar über Modbus, erfordert aktivierte WWW/IP-Steuerung im OptimaGSM Manager

Register: C:0 Bool
Werte / Zustände: ${Emergency_Emergency} · ${Emergency_Ok}

Ausgang 1

Schaltzustand lesen
MODBUSR(C, 0, Bool)
Zoneneingang 1 Reed-Kontakt Nur lesen
Register: D:0 Bool

Zoneneingang 1

Lesen
MODBUSR(D, 0, Bool)
Zoneneingang 2 Reed-Kontakt Nur lesen
Register: D:1 Bool

Zoneneingang 2

Lesen
MODBUSR(D, 1, Bool)
Zoneneingang 3 Reed-Kontakt Nur lesen
Register: D:2 Bool

Zoneneingang 3

Lesen
MODBUSR(D, 2, Bool)
Zoneneingang 4 Reed-Kontakt Nur lesen
Register: D:3 Bool

Zoneneingang 4

Lesen
MODBUSR(D, 3, Bool)
Zoneneingang 5 Reed-Kontakt Nur lesen
Register: D:4 Bool

Zoneneingang 5

Lesen
MODBUSR(D, 4, Bool)
Zoneneingang 6 Reed-Kontakt Nur lesen
Register: D:5 Bool

Zoneneingang 6

Lesen
MODBUSR(D, 5, Bool)
Zoneneingang 7 Reed-Kontakt Nur lesen
Register: D:6 Bool

Zoneneingang 7

Lesen
MODBUSR(D, 6, Bool)
Zoneneingang 8 Reed-Kontakt Nur lesen
Register: D:7 Bool

Zoneneingang 8

Lesen
MODBUSR(D, 7, Bool)
Zoneneingang 32 Reed-Kontakt Nur lesen

Nicht fortlaufender Zoneneingang — Adresse D:31 (überspringt D:8 bis D:30)

Register: D:31 Bool

Zoneneingang 32

Lesen
MODBUSR(D, 31, Bool)
Verbindung: Modbus TCP • Slave ID: $[SlaveId]
Mögliche Verbesserungen (14)
  • C:1–C:39 Outputs O2–O40 — 39 additional coil outputs available — users can add following the same pattern as Output1
  • D:8–D:30 Zone Inputs I9–I31 — 23 additional discrete inputs available — users can add following the same pattern
  • D:32–D:47 Zone Inputs I33–I48 — 16 additional discrete inputs available
  • I:0–I:3 Temperature Sensors T1–T4 — 4 temperature sensors, Input Register, UInt16, value / 10 = degrees C
  • I:12 Analog Input (0–10V) — Analog input value in mV
  • I:14 GSM Signal Level — Signal strength 0–5 (0=min, 5=max)
  • I:16 AC Power Status — 1=present, 0=absent
  • I:18 DC Supply Voltage — Supply voltage in mV (e.g. 13700 = 13.7V)
  • I:20–I:27 IOE-IQPL Power Consumption (p1–p8) — Power consumption per IOE-IQPL module in Watts
  • I:30–I:37 IOE-IQPL Supply Voltage (u1–u8) — Supply voltage per IOE-IQPL module in Volts
  • I:40–I:44 System Time — Minutes, hour, day, month, year
  • I:50–I:53 Fault Codes — 4 fault code bytes
  • I:60 AP-IP Firmware Version — Firmware version of AP-IP module
  • I:61 OptimaGSM Firmware Version — Firmware version of OptimaGSM panel

Quellen

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